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Wie funktioniert die (elektronische) Steuererklärung / Elster?

Grundsätzlich sind alle neugegründeten Unternehmen zur elektronischen Steuererklärung verpflichtet. Ausnahmen müssen vom zuständigen Finanzamt genehmigt werden.

Hierzu ist die Erklärungssoftware „ELSTER“ herunterzuladen; am besten in der Vollversion (Unternehmer und Privat): www.elster.de bzw. ein Konto unter elsteronline.de anzulegen (spätestens ab 2020).

Hierüber sind alle Steuerklärungen zu machen.

Zu den Steuererklärungen des Selbständigen zählen:

  • Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Einnahmen-Überschuß-Rechnung (EÜR)
  • Umsatzsteuererklärung
  • Gewerbesteuererklärung (bei Gewerbetreibenden)
  • Einkommensteuererklärung inkl. Anhänge wie folgt:
    • Anlage S (bei Freiberuflern)
    • Anlage G (bei Gewerbetreibenden)
    • Anlage N (wenn weitere nicht-selbständige Einkünfte vorliegen; auch beim Ehepartner)
    • Anlage Vorsorgeaufwand
    • Anlage AV (wenn z.B. Riesterrenten oder Pensionskassen)
    • Anlage(n) Kind(er)
    • Anlagen andere Einkunftsarten wie Vermietung, Unterhalt usw.

Seit 2015 müssen alle Erklärungen über Elster authentifiziert werden.

Dafür muss man sich über elsteronline.de registrieren.

Man erhält dann von Elster und dem Finanzamt entsprechende Kennworte und Schlüssel, die bei der Erklärung mit Elster aufzurufen bzw. einzusetzen sind.

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